Am Samstag, 13. April fand in der Kapelle des Mutterhauses ein in jeder Weise mitreißendes Gospelkonzert mit dem Chor Gospelspirit aus dem bayerischen Freilassing statt.

Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer konnte neben vielen Zuhörern Frau Barabasch, die Direktorin der Mittelschule St. Lorenz in Kornejewka, und drei Studentinnen aus Kasachstan, die diese Schule absolviert haben und jetzt in Wien studieren, herzlich begrüßen. Drei Franziskanerinnen leben derzeit in Kasachstan. Daher ging die freiwillige Spende an das dortige Projekt der Franziskanerinnen. Das Konzert mit Gospelspirit kam zusammen, da die Novizin Sr. Anna Harbich längere Zeit Mitglied des Chors war. Natürlich hat sie bei diesem Konzert bei „ihrem“ Chor mitgesungen und zwei Songs sogar dirigiert.

Der Abend stand unter dem Motto „Have a nice day“. Die Hauptbotschaft der Lieder war die wunderbare Aufforderung Gottes an die Menschen, die Sorgen niederzulegen, weil sie die Sicherheit haben, in Gott geborgen zu sein. Und diese gute Nachricht kam bei allen Gospels zum Ausdruck. Der 45-köpfige Chor begeisterte die Zuhörer durch die mitreißende Stimmgewalt, die hervorragende gesangliche Leistung, die Intensität und das Temperament. Chorleiterin Anja Hager verstand es perfekt, den Chor zu dieser großartigen Leistung zu motivieren. Die Liedauswahl und die musikalische Palette waren sehr breit und reichten zurück bis zu den afrikanischen Wurzeln.

Sing, shout, dance, move – es stellte sich durch die sehr melodiösen Lieder eine berührend begeisternde Stimmung bei den Zuhörern ein. Die hohe musikalische Qualität, die erlebbare Freude des Chors am gemeinsamen Singen, die Echtheit der Verkündigung der frohen Botschaft und der sympathische Auftritt von Gospelspirit machten die Faszination aus. Ein weiterer Höhepunkt waren dann die Darbietungen von Younggospelspirit. Die ebenfalls musikalisch exzellenten jungen Sängerinnen sangen sich durch ihre frische, unbekümmerte und heiter-fröhliche Art in die Herzen der Besucher.

Und weil die gute Atmosphäre so wohltuend ansteckend war, sangen dann auch die Zuhörer beim Song „Halo“ kräftig mit. So viel Swing dürfte die Mutterhauskapelle noch nicht erlebt haben. Auch der Chor der Franziskanerinnen, der teils allein, teils mit Gospelspirit sang, war ein sehr schönes Erlebnis. Das gemeinsam von allen drei Chören gesungene Segenslied bildete den Abschluss dieses so wunderschönen musikalischen Abends. Ganz großer und verdienter Applaus am Schluss zeigte die große Dankbarkeit der Besucher für das mit so großer Ausdruckskraft und Liebe Dargebotene.

Sr. Johanna Pobitzer, die jahrelang in Kasachstan war und auch in der Schule St. Lorenz unterrichtete, bedankte sich für die Unterstützung der kasachischen Jugendlichen und bat in Gedanken und Gebet mitzugehen. Und ganz zum Schluss wurden noch viele Blumengrüße ausgetauscht. Die Sängerinnen von Younggospelspirit verteilten Tulpen an die Franziskanerinnen, und diese verschenkten rote Rosen an die Sängerinnen und Sänger aus Bayern. Oh yeah, es war alles sehr gut.
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